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Die Schwankung des Blutdrucks

Der Blutdruck verändert sich vielfach im Laufe des Tages und der Nacht und wird in Abhängigkeit von zahlreichen Faktoren an die aktuelle Situation angepasst.

Solche Einflussfaktoren sind z. B. die Körperhaltung (Liegen oder Stehen), die Atmung, die seelische oder körperliche Belastung, Schlaf oder Anstrengung. Die niedrigsten Blutdruckwerte werden im Schlaf gemessen. Hohe Blutdruckwerte treten bei Aufregung oder körperlicher Anstrengung auf.

Gelegentlicher Bluthochdruck bei Anstrengungen, Stress, Angstgefühlen oder anderen Belastungen ist ein natürlicher Vorgang. Denn der Blutdruck wird schnell wieder sein normales Niveau erreichen, wenn diese Belastungen vorbei sind. Übermäßig starke Anstiege des Blutdrucks bei solchen seelischen oder körperlichen Belastungen können allerdings auch Vorboten eines zu hohen Blutdrucks sein.

Die Höhe des Blutdrucks wird im sogenannten Kreislaufzentrum des Gehirns bestimmt. Dies geschieht durch Mitteilungen, die über die Nervenpfade an das Gehirn gesendet werden. Daraufhin erfolgt die Anpassung des Blutdrucks zum einen durch die Kraft und die Häufigkeit des Herzschlages (Puls) und zum anderen durch den Aufnahmedurchmesser der Kreislaufgefäße, welcher durch die feinen Muskeln an den Blutgefäßwänden bestimmt wird.