www.geratherm.de


logo


 

Inhalte


Die richtige Messung des Blutdrucks

Ist bei einem Patienten Bluthochdruck durch den Arzt diagnostiziert worden, ist die regelmäßige Selbstmessung des Blutdrucks von großer Bedeutung.

Nicht nur auf Grund des sogenannten “Weißkittel-Effekts”. Dieser Effekt tritt häufig bei der Blutdruckmessung in der Arztpraxis auf, wodurch der vom Arzt gemessene Wert oft nicht repräsentativ für den Blutdruck des Patienten unter Alltagsbedingungen ist. Dies resultiert aus der Nervosität, der Angst oder der Aufregung des Patienten in der Arztpraxis, die künstlich erhöhte Werte verursachen kann. Um diesen “Praxisbluthochdruck” vom wirklichen Bluthochdruck zu unterscheiden, ist die Blutdruckselbstmessung eine wichtige und anerkannte Methode. Wer lernt, seinen Blutdruck selbst zu messen, hat ein nützliches Mittel zur Selbstkontrolle.

Da der Blutdruck bekanntermaßen über den Tag gesehen Schwankungen unterworfen ist, sind vom Arzt gemessene Einzelwerte auch aus diesem Grund nur bedingt für Diagnosen geeignet.

Damit der Arzt seine Therapie auf einem korrekten Blutdruckbild aufbauen, die Wirkung der Therapie erkennen und den Fortgang der Therapie an aktuelle Werte anpassen kann, sollten durch den Patienten mehrere Messungen unter optimalen
Bedingungen durchgeführt werden.

Um korrekte Messergebnisse zu erhalten, ist folgendes zu beachten:

  • Auf die entsprechende Manschettengröße achten
  • 5 Minuten vor der Messung entspannen
  • Während der Messung bequem, aber aufrecht sitzen
  • Trinken, Essen, Rauchen mindestens 30 Minuten vor der Messung vermeiden
  • Bewegung und Sprechen während der Messung vermeiden
  • Armmuskulatur entspannen, ruhig atmen
  • Immer zur gleichen Tageszeit, am gleichen Arm und in der gleichen Position messen
  • Zur besseren Auswertung mit dem behandelnden Arzt, Messwerte in den Blutdruckpass eintragen.

Blutdruckpass