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Die Entstehung des Blutdrucks

Der Kreislauf des Blutes im Körper hat die wichtige Aufgabe, alle Organe und Gewebe mit Blut zu versorgen. Durch diese Blutzirkulation werden die Zellen mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt und das Kohlendioxid und die Stoffwechselprodukte abtransportiert.

Für den Blutkreislauf ist das Herz von größter Bedeutung. Es lässt das Blut durch seine pumpende Bewegung im Körper zirkulieren. Zu diesem Zweck schlägt das Herz im regelmäßigen Rhythmus 60 bis 80 mal pro Minute. Bei jedem Herzschlag zieht sich der Herzmuskel zusammen (Systole) und presst Blut in den Blutkreislauf. Durch diesen Blutausstoß erhöht sich der Blutdruck in den Schlagadern (Arterien), wodurch die direkt vom Herzen abgehenden verzweigten Schlagadern das Blut in die Organe und Gewebe transportieren.

In der darauffolgenden Erschlaffungs- bzw. Ruhephase des Herzmuskels (Diastole) dehnt sich das Herz aus und füllt sich mit Blut. Dadurch wird der Blutdruck niedriger. Das so aufgenommene Blut wird beim nächsten Herzschlag wieder ausgeworfen und fließt durch die Arterien wieder in die Organe und Gewebe.

Beim Blutdruck sind zwei Werte zu unterscheiden: der systolische und der diastolische Blutdruck. Der systolische Blutdruck ist die höhere Zahl, die den Druck angibt, wenn sich das Herz beim Pumpen zusammenzieht. Der diastolische Blutdruck ist die niedriger Zahl, die den Druck angibt, wenn das Herz zwischen den Pumpstößen wieder erschlafft.